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Route 66

Rte66.jpgIn seiner Schilderung nach Westen abwandernder Familien bezeichnet der Schriftsteller John Steinbeck in seinem Werk „The Grapes of Wrath“ („Früchte des Zorns“) die Route 66 als „The Mother Road“ („Die Mutterstraße“).

Sie können in Williams, einem 50 Meilen (ca. 80 km) westlich von Flagstaff liegenden Ort, auf einen Abschnitt der Route 66 stoßen. Dieser Ort war vor allem als der letzte Ort der historischen alten Route bekannt, an dem die Autobahn I-40 vorbeiführte. Das war im Jahre 1984. Heutzutage ist Williams besser bekannt als der Bahnhof der Grand Canyon Railway, die Sie mit klassischen Lokomotiven 60 Meilen (ca. 97 km) in Richtung Norden nach Grand Canyon Village befördert.

Nach Williams geht es wieder weiter auf der Autobahn, bis Sie westlich von Ash Fork (Ausfahrt 139) auf eine ruhige Kreuzung stoßen. Ab hier beginnt der längste kontinuierliche Abschnitt der noch bestehenden Route 66, der sich etwa 150 Meilen (ca. 241 km) hinzieht. Entlang der Strecke haben Sie die Gelegenheit, in den Ortschaften Hackberry und Kingman Sammlerstücke zur Route 66 zu erstehen.

Wir erreichen schließlich Oatman, eine geschichtsträchtige frühere Goldminenstadt. Im Jahr 1939 verbrachte Clark Gable hier mit seiner Braut Carole Lombard die Flitterwochen. Burros, Nachfahren der Wildesel, die den Goldgräbern vor 100 Jahren als Packtiere gedient hatten, wandern auch heute noch auf den Straßen umher, um sich von einer gütigen Seele eine Mohrrübe oder ein bisschen Futter zustecken zu lassen.

Oatman inszeniert auch gespielte Schießereien. Der Route 66 geht an dieser Stelle die Munition aus. Sie setzt sich jetzt ohne weiteres Spektakel als Autobahn I-40 fort. Doch welch fantastische Fahrt!